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02.03.2016, 19:30 Uhr | Manfred Lehner
Mittelstandsvereinigung wird stärker, auch Dank aktiver Unterstützung aus unserem Gemeindeverband
Flüchtlinge in Ulm - schaffen wir die wirtschaftliche Integration?
Neben CDU-Bezirksvorsitzendem Thomas Bareiß konnten der Kreishandwerksmeister Max Semler und Unternehmer Fridolin Schmid ein sehr interessantes Statement aus Ihren Betrieben abgeben.
Über 40 Besucher bei der MIT Infoveranstaltung zur Flüchtlingsintegration
Wiblingen -
Zunächst stellte Thomas Bareiß die wichtigsten außen- und europäischen Voraussetzungen heraus, unter denen die Begrenzung der Flüchtlingszahl erreicht werden kann. Dr. Thomas Kienle brachte die konkreten Beispiele der Stadt Ulm in die Debatte ein. Stephan Werhahn schilderte die konkreten Integrationsprojekte der Deutschen Wirtschaft in ganz Deutschland – von der Jobbörse, den WLAN-Einrichtungen bis zur „WhatsGerman“ App für einen digitalen Deutschkurs.

„Konkrete Projekte, Freistellung von Mitarbeitern und Spenden für Sprach- und Berufsausbildung führen zum Gelingen der Integration derjenigen, die eine längere Bleibeperspektive haben. In der Integration liegt zwar eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance für unseren Arbeitsmarkt,“ betonte Werhahn.

Fridolin Schmid brachte das positive Beispiel von 3 eingestellten Flüchtlingen, die sich inzwischen gut in die Mitarbeiterschaft integriert hätten, während Max Semler hervorhob, dass es mindestens drei Jahre Ausbildung und zwei Lehrjahre und erheblicher Sprachkenntnisse bedürfe, um einen Flüchtling hinreichend zu qualifizieren.

Insgesamt brachten die informativen und anschaulichen Beiträge ein objektiveres Bild von den Herausforderungen und Chancen, die in der aktuellen Zuwanderung liegen. Durch die anregende Diskussion führte der Biberacher MIT-Vorsitzende Armin Schneider, der alle Teilnehmer zu einer lebhaften Diskussion animierte. Schließlich beendete Bastian Atzger den Diskussionsteil des Abends mit einer gelungenen Zusammenfassung: „Wenn wir zusammen das Problem angehen, werden wir es auch bewältigen, vorausgesetzt, die äußeren Bedingungen in Europa stimmen.“